Diese kleine Reetdachkate stand einst am `Seegen´ an der Einmündung `Am Wischhof´

 Keller

Jürgen Horstmann        wird als Besitzer genannt. Er ist Stellmacher. Seine Frau Trina war die Schwester von Samuel Timm (siehe Hofgeschichte `Seegen 2´). Die Tochter Anna *1956 heiratet 

Hinrich Wieben                 Er war Schlachter.

Dann wird das Haus verkauft an

 

Carl Keller          Er war wandernder Schustergeselle aus Westfalen und ist in Beringstedt seßhaft geworden. Er heiratet eine Tochter von Asmus Biß, Helene. Sie hatten 3 Söhne, Heinrich, Friedrich und Carl (*6.1.1900), sowie eine Tochter. Die Tochter verstarb früh an Tbc. Heinrich fiel im 1. Weltkrieg, Carl wurde Meierist, übte diesen Beruf jedoch nicht aus und ging als Gelegenheitsarbeiter nach Hamburg. Dort verstarb auch er relativ früh.

 

Eine Anmerkung, aufgeschrieben von Otto Bolln:

Beim Bau der Bahnstrecke wurde ein Teilstück einer Wiese, die der Familie Bruhn gehörte durchtrennt. Da dieses Teilstück für die Besitzer unwichtig geworden war, gaben sie es dem Schuster Keller, damit er dort seine Ziegen weiden lassen und/oder dort für den Winter Heu ernten konnte.

Sie wollten damit den ständig mahnenden Schuster zufriedenstellen, weil wohl einige Rechnungen für Neuanfertigungen und/oder Schuhreparaturen noch offenstanden. Indem sie ihm dieses Stück Land überließen, wurde er zufriedengestellt.

              Keller 1924 2

Dieses Bild wurde zur Verfügung gestellt von Gertrud Keller. Es zeigt Friedrich Keller, Frau Christine und die Kinder Karl-Heinz, Helene und Athur (Adolf war noch nicht geboren). Im Hintergrund das Nachbarhaus.

 

1924      Friedrich Keller und Christine, geb. Babirat (aus Hademarschen. Sie stammte jedoch aus dem Osten)

Er war Klempner und Installateur und übernahm später die Nachfolge von Adolf Nuppnau. Christine war eine lebenslustige Frau und machte gerne Schneeballschlachten oder ähnliches mit Kindern. Obwohl sie in jungen Jahren nur wenig Schulunterricht hatte konnte sie später sehr gut schreiben.

Diese Rechnungen aus den Jahren 1950 und 1951 sind erhalten geblieben. Ingrid Martens fand sie in den alten Unterlagen der Familie und stellte sie für die Chronik zur Verfügung:

 Friedrich Keller Nov 1950 für website             Klempnerei Fr. Keller 1951 für website

 

Es folgt der Sohn

…            Adolf Keller       *1930   verheiratet mit Gertrud *1931, geb. Nagel

 

 1960 beschließt die Familie das alte Haus abzureißen, um dann einen Neubau zu errichten:

.BilderHausKeller 2..BilderHausKeller 5

AbbruchHausKeller 3    AbbruchHausKeller 6

Somit ist dieses Haus Geschichte und es beginnt ein neues Kapitel...

 

 

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