Geschichte der Schule in Beringstedt

Unsere Schule

 Schule Schulberg 3      Postkarten 2 3       Postkarten 3 2                                                               Baubeginn Sept. 1900    Fertigstellung/Einweihung Mai 1901

Schulberg 3

Am 22. Mai 1900 wurde der Beschluß gefaßt, auf der Rugeschen Koppel eine Schule mit zwei Klassenräumen und zwei Lehrerwohnungen zu errichten. Den Zuschlag erhielt der Beringstedter Maurermeister H. Evers zu einem Baupreis von 11.120 Mark. Alles Baumaterial lieferte die Schulgemeinde. Die Bauarbeiten wurden am 19. September begonnen und am 20. Oktober war bereits Richtfest. Am 20. Mai 1901 wurde der Neubau von dem Rendsburger Stadtbaumeister abgenommen. Am folgenden Tag wurden Mobiliar und Inventar aus der alten Schule in die neue Schule überführt, und am nächsten Tag nach einer kurzen Abschiedsfeier im alten Haus der Unterricht im neuen Schulgebäude aufgenommen. Die alte Schule wurde für 2000 M verkauft. Die Einweihung der neuen Schule nahm der Ortsschulinspektor Pastor Ramm am 31. Mai 1901 vor.

Im Jahr 1900 hatte Beringstedt 491 Einwohner, davon 92 Schulkinder. Die Schülerzahl stieg jedoch schon 1902 auf 112 Schulkinder. Die Linden vor dem Gebäude wurde 1905 gepflanzt. Es waren anfangs mehr. Heute stehen nur noch drei.

Nach 5 Jahren Halbtagsschule erhielt Lehrer Thomsen endlich Unterstützung durch den Lehrer Kühl, der vom 1.10.1902 bis 31.03.1905 die 2. Lehrstelle verwaltete. Seine Nachfolger wurden Lehrer Johannes Bernhard Gaiser, bis Mai 1908, und Lehrer Hans Heinrich Jahn, ab Okt. 1908 bis 1912. Im Jahr 1908 mußte Lehrer Thomsen somit ½ Jahr lang alleine unterrichten. Am 1.10.1908 wurde er nach Hüllerup bei Flensburg berufen. Der am gleichen Tag eintreffende 2. Lehrer Jahn mußte nun auch ½ Jahr lang alleine unterrichten, da der neugewählte 1. Lehrer Klaus Christian Heinrich Jürgens erst am 1.4.1909 seinen Dienst antrat. Er blieb bis 1910 in Beringstedt. Seine Nachfolge trat am 1.10.1910 Lehrer Nickels Friedrich Elinius Nickelsen an. Als Lehrer Jahn nach bestandener 2. Prüfung Beringstedt am 30.09.1912 verließ, erhielt die Schule erstmals eine Lehrerin, Emma Margarethe Hansen, die aber schon am 31.3.1913 nach Rendsburg versetzt wurde. Im Jahr 1912 betrug die Schülerzahl der I. Klasse 67 Schüler (39 J.+28 M.), die II. Klasse 53 Schüler (28 J.+25 M.). Die 2. Lehrstelle wurde weiterhin mit Lehrerinnen besetzt, vom 1.4.1913 mit Lehrerin Elisabeth Chemnitz, bis 30.09.1913 und vom 01.10.1913 bis 31.3.1914 mit Lehrerin Cäcilie Sievers. Am 1.10.1913 trat auch der Lehrer Otto August Wilhelm Schulze seinen Dienst in Beringstedt an. Er war für die 2. Lehrerstelle gewählt, mußte jedoch bis zum Eintreffen des neuen 1. Lehrers dessen Stelle verwalten.

Lehrer Schulze und Kinder  Lehrer Schulze mit den Mädchen der Oberstufe, ca. 1914

von oben links:     Erika Peters, Else Harms, Marie Maas, E. Homfeld

2. Reihe:   Ella Schmidt, Else Heesch, K. Schröder, A. Hadenfeldt, Anna Haark, Wilhelmine Trede

Davor:   L. Clausen, Adele Schipmann, Grete Hadenfeldt, Frida Homfeld, Emma Schröder, Helene Looft, Berta Tiebensee, Magda Grimm, Wilhelmine Jaap, Christine Schütt, Christine Büßen, Lene Kock, Marie Hadenfeldt, Martha Dallmeier, Lehrer Schulze, Marie Bruhn, Anna Betka, Anna Butenschön

Am 1.4.1914 trat  Max Göttsche seinen Dienst an. Nun trat Ruhe und Stetigkeit ein, denn Lehrer Göttsche amtierte in Beringstedt bis 1950, also während beider Kriege. Mit Beginn des ersten Krieges wurden er und Lehrer Schulze zum Heeresdienst einberufen. Ihre Vertretung bereitete große Schwierigkeiten. Als Vertreter werden genannt: Lehrer a.D. Evers, Schulamtskandidat Griep, Lehrer Happek und schließlich Lehrer a.D. Lipp (1.3.1915 bis Weihnachten 1915). Lehrer Göttsche wurde Ende 1915 wegen Erkrankung an Typhus vom Heer entlassen und trat am 6.1.1916 wieder seinen Dienst in Beringstedt an. Er fand 105 Schulkinder vor, die er -ebenso wie die aufgeführten Vertreter- alleine unterrichten mußte. Von diesem Jahr an berichtet er über Schülersammlungen für Kriegsanleihen, für Kriegsgefangene, für die Flotte und über eine Wollsammlung.

Am 11.1.1917 wurde er wieder zum Heeresdienst einberufen. Seine Vertretung übernahm am 5.2.1917 der kriegsgeschädigte Lehrer Peters, der aber am 15.5.1917 wieder ins Lazarett mußte. Vom 16.5. bis 6.11 1917, ca. 1/2 Jahr lang, fand kein Unterricht statt in der unteren Klasse. Erst am 6.11.1917 wurde wieder ein Lehrer eingewiesen, der beinamputierte Adolf Ebel.

1918 sammelten die Beringstedter Schulkinder 4000 Pfund Laub, das zu Heu für das Vieh verarbeitet wurde. Für 1 Pfund Laubheu erhielten die Kinder 18 Pfennige. Am 13.12.1918 übernahm Lehrer Göttsche wieder den Unterricht an der 1. Klasse. Anfang 1919 verließ Lehrer Ebel Beringstedt und Lehrer Schulze übernahm wieder seine Klasse. Er blieb bis zum 31.5.1921 in Beringstedt.

1919 berichte Lehrer Göttsche zum erstmalig von 2 Schulausflügen. Ebenso fand in diesem Jahr der erste Elternabend statt. Der Schulflur und die Wohnung des 2. Lehrers erhielten Wasserleitung. Ausführliche Berichte über Schulausflüge, Elternabende und Weihnachtsfeiern nehmen ab dann alljährlich großen Raum ein. Die vielen Feiern, die Göttsche veranstaltete, wurden von seinen Schülern und Schülerinnen mehr und mehr musikalisch umrahmt, da viele in der Schule Geige, Blockflöte oder Mundharmonika spielen lernten.

Im Jahr 1920 nahm Lehrer Göttsche an einem Kursus für Fortbildungsschullehrer teil und richtete am 4.11.1920 eine Fortbildungsschule mit 10 Schülern ein, darunter 4 Pflicht-Fortbildungsschüler.

1921 wurde Dr. Zischang als Schularzt bestellt. Der aus Beringstedt scheidende Lehrer Schulze wurde vom 1.6. bis 30.6.1921 durch den Lehrer Johannes Christian Marten vertreten. Am 1.7.1921 wurde die 2. Lehrerstelle durch Lehrer Th. Andersen neu besetzt. Am 13. Juli 1921 feierte die Beringstedter Handarbeitslehrerin Rohwäder das 25-jährige Dienstjubiläum. Ende 1921 erhielt das Dorf und damit auch die Schule elektrisches Licht. 

Hierzu wurde von Claus Wieben folgender Aufsatz geschrieben (aus der alten deutschen Schrift übersetzt von Max Voß):

Zum ersten Male elektrisches Licht in der Schule

Die Anlagen für Elektrizität sind soweit fertig. „Heute nachmittag um 4 Uhr gibts Licht“ hieß es bald. Wir Kinder besprachen uns die wichtige Sache, ob das Licht brennen würde, ob hell? Ebenso die Erwachsenen. Wo ein paar Leute zusammenfanden, sprach man nur über das neue Licht. Des abends war Bibelstunde in der Schule. Dort waren auch die Lampen schon. Viele Leute gingen eilends der Schule zu, -viele- wenigstens gegen sonst. Die anwesenden Kinder mußten stehen. Hell strahlte es von der Decke, zwei Lampen! Mit staunen sahen sie es. Ja, was war dagegen die Petroliumlampe. Immer wieder blickten freudige Augen zu dem durch Milchglasglocken gedämpften Lichte. Das also war das Erwartete. Am Mittwochmorgen trippelten wir Kinder zur Schule. Viele wußten schon daß Licht in der Schule war, viele auch nicht. Von den 4 Schulfenstern glänzte es hell nach außen. Da gings im Galopp die Stufen hinauf in die Schulstube hinein. Hei, wie hell ! und dann nur eine Lampe ! Ob man die 2. auch andrehen durfte? – Junge, wie konnte man schön sehen beim Lernen. Welch´ eine Freude herrschte! Bald kam der Lehrer, bei hellem Licht wurde gesungen. Nun wurde ausprobiert, ob gut zu sehen sei bei einer, bei zwei Lampen, ob es auch blendete. So wurde das neue Licht eingeleitet.

Schulbild von 1921

Dieses Bild von 1921 wurde zur Verfügung gestellt von Annegret Frenzen und ihrer Mutter Marianne Pingel. Es ist das Schulfoto ihrer Oma, bzw. Mutter (von Marianne). Vorne 2. v.l. auf der Bank sitzend = Grete Voß, geb. Martens. Die beiden kleinen Mädchen, links u. rechts auf dem Kinderstuhl sitzend, sind die Töchter des Lehrer Andersen.

Im Herbst 1922 sammelten die Schüler Eicheln. Für den Erlös in Höhe von 5400 M erhielt die Schule vom Kunstmaler Passig, Osterstedt, das Ölbild „Herbst im Wiesengrund“, das dann in der Schule aufgehängt wurde. -heute hängt es im Versammlungsraum (neben der Feuerwehr)-

Schulbild Wendell Kopie

Leider gibt es zu diesem Bild keine Schülernamen. Da es aus dem Fotoalbum der Familie Wendell kommt ist anzunehmen, dass der junge Hans Wendell oder sein Bruder darauf zu sehen sind.

1923 wurden Frau Petersen für das Reinigen und Heizen der Schule bewilligt: täglich 1 Liter Vollmilch, wöchentlich 1 Brot, monatlich 1 Pfund Butter.

Frau Martha Dallmeier wurde in diesem Jahr zur Handarbeitslehrerin gewählt, da Frau Rohwäder das Amt wegen mangelhafter Bezahlung niederlegte. Für die ebenfalls zurücktretende Frau Petersen übernahm Frau Sievers die Schulreinigung für jährlich 9 Ctr. Roggen. -Ctr. ist die Abkürzung für Zentner-  

1925 bekam die Schule auf Betreiben des Lehrer Andersen eine Radio-Funk-Anlage Die Gelder (etwa 400 M) wurden von der Sparkasse beschafft. Leider konnte die Anlage nicht von der Schule übernommen werden, da die Anschaffungskosten, die sich auf 582,95 M beliefen, durch Spenden usw. nur soweit gedeckt werden konnten, daß Andersen auf 432,95 M sitzenblieb. Er hat daher später den Apparat abholen lassen. Am 21.11.1925 wurde er nach Großbarkau versetzt. Bis zum Jahresende verwaltete Lehrer H. Petersen die 2. Lehrstelle.

Am 1.1.1926 trat Frau Schmook den Dienst als Handarbeitslehrerin an.

Die 2. Lehrerstelle wurde dem Lehrer Arthur Dreßler übertragen.

Am 31. Okt. 1926 fand eine Lindemann-Gedenkfeier statt, an der 48 ehemalige Lindemann-Schüler und 100 weitere Personen teilnahmen. Die Feier wurde von der Schule unter Göttsches Leitung ausgestaltet. Im Mittelpunkt stand eine Rede des Mittelschullehrers Halver aus Altona, die Göttsche auf 36 Seiten der Chronik wiedergegeben hat.

1928 erhielt die 1. Klasse Tische und Stühle. Sie wurden vom Tischler Reimer Rubien aus Beringstedt hergestellt, zum Preis von 40 Mark für je 1 Tisch und 2 Stühle.

Oberstufe von Lehrer M. Göttsche neuer Scan Bild von W. Küpers

Hauptslehrer Max Göttsche mit seiner Oberstufe. -Die Aufnahme muss Ende der 1920er Jahre entstanden sein-

Von oben: 

        1.       Reihe:  Peter Lützen, Rudolf Hartig, Heinrich Sievers, Hans Angrick, Claus Wensien

2.       Reihe:  Otto Hinrichs, Hans Schmidt, Claus Mehrens, Waldemar Harms, Magda Rahlfs,                                     Chatarine Kühl, Willi Pabelick, Otto Schrum, Hans Wendell, ?

3.       Reihe:  Claus Bruhn, Reinhold Mahrt, Emil Thöm, Hermann Hinrichs, Wilhelm Hadenfeldt

              Hinrich Mehrens, Willi Wendell, Walter Sievers, Hermann Dittmer, Ernst Pohlmann

4.       Reihe:  Anne Friedrichs, Käthe Bremer, Marga Göttsche, Anne Pahl, Agnes Voss,        

              Lene Angrick, Lene Lützen, Mariechen Sievers, Elsabe Krogh.

Unterstufe von Lehrer Bild von M. Pingel Unterstufe Ende der 1920er

Zu diesem Bild fehlen leider die Namen der Schüler und des Lehrers. Vermutlich wurde es am gleichen Tag aufgenommen wie das vorige, denn die Position und die Jahreszeit sind gleich.

Am 1.4.1930 übernahm Lehrer Niels Burmeister die 2. Klasse, da Lehrer Dreßler versetzt wurde. Am 9.5.1930 revidierte der neue Schulrat Busemann aus Hohenwestedt beide Klassen. 1930 nahm die Schule Beringstedt an einem Sportfest in Hohenwestedt teil. Auch in den folgenden Jahren besuchte sie Sportfeste, die in Nachbargemeinden veranstaltet wurden. Die Beringstedter Schüler und Schülerinnen waren meist recht erfolgreich, besonders im Faustball.

Von 1931 an fanden jährliche Sportfeste mit leichtathletischem Dreikampf, Stafetten und Ballspielen in Todenbüttel statt.

Die Fortbildungsschule, die weiterhin bestand, wurde im Winter 1930/31 von 13 Schülern besucht, 1931/32 von 18 Schülern. Die Schülerzahl im Jahr 1931 an der Volksschule betrug 90. Am 1.12.1931 ist schon wieder Lehrerwechsel. Lehrer Burmeister, der das noch vorhandene Relief der Gemarkung Beringstedt geschaffen und seinen Garten `mit großer Ausdauer und viel Liebe´ in einen guten Zustand gebracht hatte, wurde nach Darry, bei Lütjenburg, versetzt, weil er als Alleinstehender einem `abgebauten Kollegen mit Frau und Kind´ Platz machen mußte. Burmeisters Ehefrau ist in Beringstedt gestorben. Der neue Lehrer hieß Rud. Carstensen, der nur bis zum 30.09.1932 in Beringstedt blieb. Von dessen Nachfolger, dem Lehrer Hans Schulz, ist in der Chronik nur mit zweieinhalb Zeilen vermerkt: daß er am 1.12.1937 durch Schlaganfall verstarb und in Kiel beerdigt wurde.

Am 10.12.1937 wurde Lehrer Harald Hassold sein Nachfolger. Ende 1937 waren in der Oberklasse 46, in der 2. Klasse 61 Schüler. Lehrer Göttsche übernahm daher das 4. Schuljahr (15 Kinder), um Lehrer Hassold zu entlasten.

Als dessen Nachfolger übernahm Hinrich Struve am 1.7.1938 die 2. Klasse.

Am 26.8.1939 wurde Struve zum Kriegsdienst eingezogen. In der Folgezeit unterrichtete Göttsche die 1. Klasse von 7:00 bis 10:00 Uhr und die 2. Klasse von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Während der Kriegszeit wurden in größerem Umfang Schulkinder für landwirtschaftliche Arbeiten beurlaubt.

Lehrer Struve kehrte nach seiner Entlassung aus dem Heeresdienst am 29.11.1940 wieder nach Beringstedt zurück. Nach kurzer Zeit seines Wirkens an der hiesigen Schule mußte er die verwaiste Schule in Puls übernehmen, vertretungsweise.

Vom 15.4.1942 an unterrichtete Lehrer Göttsche in Beringstedt. Seine Tochter Marga in Puls. Lehrer Struve an den Schulen Agethorst und Nienbüttel.

Juli 1944 wird Göttsches Tochter Helmi mit dem Unterricht der 2. Klasse betraut. Im Dezember 1944 wurde Göttsche abkommandiert. Er wurde von einem in Puls eingesetzten Kieler Lehrer Wilhelm Rohwer vertreten.

Von April 1945 an findet wieder voller Unterricht statt. Vom 26. September 1945 an wurde ein Klassenzimmer von Flüchtlingen geräumt und in diesem Raum von Lehrer Göttsche und Lehrer Hellmuth Wächtler nacheinander unterrichtet, von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr.

Am 24.4.1946 wurden 47 Kinder eingeschult. Die Gesamtschülerzahl betrug 191 !!! Und sie stieg bald weiter an auf 212 !!!

Am 1.6.1947 wurde  der Berufsschuldirektor Otto Grigo, Flüchtling aus Königsberg, mit der neu geschaffenen 3. Lehrerstelle betraut. Die Unterrichtszeit erstreckte sich von 7 bis 17 Uhr. Der fast gänzliche Mangel an Büchern, Heften usw. machte den Unterricht recht schwierig.

Lehrer Grigo und KinderLehrer Grigo mit seinen Schulkindern

hintere Reihe stehend:  Martin Ruff, Renate Gallius, Eberhard Schößler, Wolfgang Gerth, Ralf Ditberner, Herbert Fischer, Otto Hinrichs, Horst Solterbeck, Nils Landal, Hartmut Hinz

vordere Reihe sitzend:  Gudrun Schößler, Käte Schlüter, Renate Bonus, Frauke Wilms, Viola Joneleit

Im April 1949 wurde die im Nebengebäude der Schule untergebrachte Volksküche als 3. Klassenzimmer eingerichtet und damit bessere Möglichkeiten für den Unterricht geschaffen wurden. Frau Gudrun Wächtler wurde als 4. Planstelle ab 1.2.1950 eingesetzt. Lehrer Göttsche war infolge eines Unfalls vom 9.2. bis zum 30.4.1950 dienstunfähig. Mit seiner Vertretung wurde Lehrer Burmester aus Gokels beauftragt. Lehrer Göttsche wurde am 1.5.1950 pensioniert und zog bald in das Haus, das er an der Grenze zwischen Beringstedt und Todenbüttel (Pfennigkrug) gebaut hatte. (Anmerkung: Für das Ausschachten des Kellers und bearbeiten des Schulgartens zog er damals seine Schüler aus der Oberstufe heran. Diese 12- bis 15-jährigen Jungs mussten helfen, ob sie wollten oder nicht. Heutzutage eine unmögliche Vorgehensweise. Damals hat sich kein Elternteil darüber beschwert, da auch sie bereits im Kindesalter oft mitarbeiten mußten.)   Sein Nachfolger wurde der bisherige 2. Lehrer Gerhard Hellmut Wächtler. In die zweite Lehrerstelle wurde Lehrer Friedrich Ehlers eingesetz.                                                                                                                                                                                                                  Siefried Hinz von 1948 Lehrer

 

 

 

 

 

 

 

Hintere Reihe: Horst Meyer, Uwe Dallmeier, Paul Tesmer, Marita Hinz, Annemarie Demps, Dora Schütt,      Geralde Heppner, Elke Fürst, Christa Rubien, Dörte Wasmund, Anita Krey, Inge Rühmann,                           Renate Spangenberg, Karl-Heinz Bartels, Karl H. Heising, Wolfgang Zachau,

Mittlere Reihe: Karin Butler, Elfriede Ungermann, Inge Voß, Christa Bünz, Irmgard Demitrowitz, Inge Kollatz, Elfriede Bünning, Gertraude Fiß

Vordere Reihe: Hans Günter Krey, Herbert Keske, Hubert Hausleck, Walter Heesch, Adolf Trede, Otto Sievers, Siegfried Hinz -das einzige Kind ohne Schuhe, weil seine Familie es sich nicht leisten konnte-

Die Gemeinde pachtete von Lene Sierck (Hof Ruge, später gepachtet von Erhard u. Marlene Marxen) eine an das Schulgrundstück angrenzende Koppel, 8400 qm, für 30 Jahre, für den Sportverein. Dieser Platz wurde am 6.8.1950 eingeweiht. Der 50. Geburtstag des Schulhauses wurde am 30. Und 31. Mai 1951 gemeinsam von Schule und Gemeinde gefeiert. Am 31.8.1951 trat Lehrer Grigo in den Ruhestand. Am 25.9.1951 erhielt die Schule einen gebrauchten Schmalfilmapparat. Frau Gudrun Wächtler übernahm am 11.10.1951 die 3. Lehrerstelle. Im November 1951 wurden alle Schulkinder ärztlich untersucht. Da die Schülerzahl bis Ostern 1952 auf 131 zurückgegangen war, konnte nun wieder normaler Unterricht in drei Räumen von drei Lehrern erteilt werden. Am 12.6.1952 erhielt die Schule ein gebrauchtes Klavier (450 DM). Mit gespartem Geld (Elternabende usw.) kaufte Lehrer Wächtler am 21.4.1953 einen Kleinbildwerfer für 235,45 DM. 1953 wurden neue Lehrer- und Schüleraborte gebaut (3.000,- DM). Wegen der herrschenden Kinderlähmung führte die Schule die Bundesjugendspiele für sich allein durch, nicht wie in den vorigen Jahren in Todenbüttel. 1954 wurde mit dem Bau einer Baracke im Schulgarten begonnen. (siehe eigenen Bericht hierüber) In diesem Jahr nahm die Schule Beringstedt wieder an den Bundesjugendspielen (am 24.6.) in Todenbüttel teil. Die Junglehrerarbeitsgemeinschaft tagte 1954 in Beringstedt. 

Am 31.3.1955 wurde Frau Gudrun Wächtler nach Lütjenwestedt versetzt, weil die Beringstedter Schule mit 90 Schülern zweiklassig wurde. Dieser Rückgang der Schülerzahl ist nicht nur mit laufenden Abwanderungen von Vertriebenenfamilien zu erklären, sondern auch mit dem alljährlichen Abgang von Schülern, die nach bestandenen Übergangsprüfungen weiterführende Schulen besuchten (jährlich 10 bis 15).

Schulanfänger im April 1955

Einschulung 1955

Rolf Ehlers, Marga Kühl, ?, Margret Schnoor, Jürgen Breiholz, Annegret Wendell, Hans Heinrich Martens, Alwine Hartig (später Klein), Dieter Sievers

Gerhard Gennrich, Otto Schrum, Claus Ehlers, Horst Günter Heising, Claus Voss

Während seiner Amtszeit in Beringstedt führte Lehrer Wächtler alle Jahre im Ostermühler Teich Schwimmlehrgänge durch. Alljährlich erlangten viele Kinder den Freischwimmer- oder Fahrtenschwimmschein, so daß fast alle Beringstedter Schüler der 1. Klasse schwimmen konnten. Während seiner Amtszeit als Schulleiter ließ er auch Schul- und Wohnräume laufend in Ordnung bringen, z. B. durch Einbau leistungsfähiger Öfen, Ausbesserung von Fußböden usw.

1955 fanden die Bundesjugendspiele für die Schüler des Kirchspiels Todenbüttel erstmalig in Beringstedt statt (406 Teilnehmer). Mit dem 1. Oktober 1955 schied Lehrer Wächtler aus Beringstedt. Der bisherige 2. Lehrer Ehlers wurde mit der kommissarischen Leitung beauftragt. Lehrer Helmut Zeh erhielt die 2. Lehrerstelle. Am 16. Und 20. 12.1955 revidierte Schulrat Wriedt die Schule.

Anfang 1956 wurde Lehrer Zeh nach Lütjenwestedt versetzt und ich, Lehrer Hans Roske, kam von dort als neuer Schulleiter nach Beringstedt. Ich übernahm die Oberstufe (2. Klasse), Lehrer Ehlers wieder die Unterstufe (1. Klasse). Am 19.1.1956 bezog ich die 1. Lehrerwohnung, nachdem das an den Schulflur grenzende Zimmer nach Auszug des Flüchtlingpaares Schmidt notdürftig ausgebessert worden war. Für das noch im Obergeschoß wohnende Ehepaar Köhler wurde das bisherige 3. Klassenzimmer zur Wohnung hergerichtet. (hinter der heutigen Feuerwehr, wo dann später Lothar Meller wohnte. Heute -2018- befindet sich dort der Schulungsraum für die Feuerwehr und eine kleine Küche.)

Lehrer Ehlers und KinderLehrer Ehlers mit den neuen Schulanfängern, höchstwahrscheinlich 1956. -leider sind keine Namen genannt, wer sich erkennt, bitte melden Tel. 1643-

Das Schuljahr 1956/57 begann am 6.4. mit 87 Schülern, nachdem 5 Schüler auf weiterführende Schulen abgezogen waren. In der 1. Klasse waren 53 (30 J + 23 M) einschließlich 13 Schulanfängern. In der 2. Klasse 34 (21 + 13). Auf der Elternversammlung (16.5.) wurde der Bauer Hans Fischer zum Vorsitzenden des Elternbeirats bewählt. Es wurde beschlossen, das Vogelschießen jeweils Mittwoch vor Himmelfahrt abzuhalten. Es fand in der üblichen Form am 1./2. Juni mit Tanz auf beiden Sälen statt. Die Bundesjugendspiele wurden am 21.6. für die Schüler des Kirchspiels Todenbüttel wieder in Beringstedt durchgeführt. Die Schule erhielt ein Rundfunkgerät. Auf Beschluß des Gemeinderats vom 31.7. wird allen Kindern volle Lernmittelfreiheit gewährt. Am 27.8. unternahm ich mit meiner Klasse eine Busfahrt an die Ostsee (Haffkrug). Auf der Rückfahrt besuchten wir die Karl-May-Festspiele in Segeberg gemeinsam mit der 1. Klasse, die vorher Segeberg erkundet hatten. Am 16.9. wurde die Baracke eingeweiht. Sie erhielt den Namen `Jugendheim´. Am 22.11. erkrankte ich und mußte mich einer Operation mit anschließender Kur unterziehen. Vertreten wurde ich von Lehrer Ehlers und wochenweise von Lehrern aus Hademarschen, Todenbüttel und Hohenwestedt. Erst am 5.4.1957 konnte ich den Dienst wieder aufnehmen. Ostern 1957 wurden 7 (2+5) Schüler konfirmiert, 6 (3+3) Schüler gingen auf weiterführende Schulen. Nach Aufnahme von 13 Schulanfängern hatte die 1. Klasse 52 (34+18), die 2. Klasse 32 (19+13) Schüler. Das Vogelschießen fand am 28./29. Mai statt. Die Bundesjugendspiele am 26.6. hier. Der Wandertag führte am 1.7. ins Reher Kratt. Am 6.9. fuhr ich mit beiden Klassen mit dem Bus nach Nordstrand. Im August/September leisteten die stud.päd. Frl. Eireiner und Müller ihr Landschulpraktikum in Beringstedt ab.

1958. Vom 23.1.bis 20.2. mußte ich wegen Erkrankung wieder dem Dienst fernbleiben. Vertretung durch Ehlers und Todenb. Kollegen. Ostern 1958 verließen 10 (6+4) Konfirmanden und 1 Abgänger auf die Mittelschule die Schule. 7 Anfänger wurden aufgenommen. Die 1. Klasse begann mit 47 (29+18), die 2. Klasse mit 31 (20+11) Schülern. Meine Klasse nahm den neuen Schulwald (neben der Todenbüttler Ziegelei) in Pflege und pflanzte am 3.5. etwa 60 Bäume nach. Vogelschießen fand am 13./14. Mai statt. Die Bundesjugendspiele am 23.6. Die Tageswanderung führte nach Thaden. Neuer Elternbeiratsvorsitzender wurde Heinz Breiholz. Am 24.8. erkrankte ich erneut. Die von mir vorbereitete Fahrt nach Schleswig führte Ehlers durch (am 9.9.). Erst am 1.12. nach einer schweren Operation meinen Dienst wieder antreten. Vertreten wurde ich durch Hauptlehrer Sievers und Lehrer Ehlers. Am 6.12. wanderte ich mit meiner Klasse zur Haaler Au.

1. 4. Schuljahr Jahrgang 1958 59 Lehrer Ehlers

Hintere Reihe von links:   ? Pöhls, Klaus Dieter Sievers, Gerhard Gennrich, Hans Heinrich Martens, Jürgen Breiholz, Lehrer Ehlers, Hans Arthur Schmidt, Otto Schrum, Horst Gundlach, Klaus Voss, Rolf Ehlers, Hinne Schrum

2. Reihe:   Klaus Evers, Horst Kuchenbecker, Reiner Krey, Marga Kühl, Annegret Wendell, Magret Schnoor (Gerth), Alwine Hartig (Klein), Wilhelm Schröder, Kl. Adolf Holm (früh verstorben), Rolf Kuchen- becker

3. Reihe:   Annelene Voss, Annegret Martens, Anke Solterbek (viele Geschwister), Anke Timm, Ilse Schipmann, Frauke Kall, Inge Bonus (Bahnhof), Gudrun Hartig (Norden), Bärbel Kaufmann, Angelika Ruge, Marlene Sievers, Ellen Schnoor, Adeltraut Trede (Osterhof)

4. Reihe   Horst Günter Heising, Jens Solterbek, Ingo Solterbek, Karl Heinz Poschmann, Werner Keller, Peter Krey, Claus Voss, Karl-Heinz Gundlach, Otto Mehrens, Hans Evers

 

Am 14.3.1959 wurden 3 Konfirmanden entlassen (2+1). 4 Schüler (2+2) wechselten auf höhere Schulen. Nach Aufnahme von 11 Schulanfängern befanden sich in der 1. Klasse 45 (23+22), in der 2. Klasse 38 (25+13) Schüler. Das Vogelschießen fand am 5.6. statt. Die Bundesjugendspiele am 14.6. Im Juni bestätigte die Regierung die Ablösung der letzten Naturalienlieferungen (Holz und Torf) der Gemeinde. Die von meiner Klasse angefertigten 48 Nistkästen wurden nach und nach im Ellerrehm und Aukamp aufgehängt. Die beiden stud.päd. Lorenz und Kroslitz absolvierten hier ihr Praktikum. Die Busfahrt führte meine Klasse am 7.7. nach Hamburg. Die 1. Klasse fuhr nach Neumünster.

Nach Abgang von 6 (6+0) Konfirmanden und 6 (0+6) Mittelschülerinnen begann der Unterricht 1960 der 1. Klasse am 22.4. mit 41 (19+22) Schülern, darunter 7 Anfänger, die 2. Klasse begann mit 36 (24+12) Schülern. Das Vogelschießen wurde am 23./24. Juni, die Bundesjugendspiele am 24.8. abgehalten. Am 17.8. wird Ehler Holm Vorsitzender des Elternbeirats. Vom 22.8. bis 24.9. waren die Studentinnen Friedrichsen und Röwer der Beringstedter Schule als Praktikantinnen überwiesen. Am 1.9. für die 1. Klasse nach Albersdorf, die 2. Klasse nach Kiel.

Ostern 1961 wurden 4 (3+1) Schüler entlassen. Auf die Mittelschule gingen 3 (1+2), auf den Aufbauzug 4 (3+1) Schüler. Mit 10 Schulanfängern waren die Schülerzahlen für die 1. Klasse 40 (15+25), für die 2. Klasse 37 (25+12). Am 17.4. fuhr ich mit meiner Klasse in das Schullandheim Glücksburg. Leider nahmen nur 28 (17+11) Kinder teil. Am 28.4. kehrten wir zurück. In diesem Jahr lagen die Bundesjugendspiele (19.6.) vor dem Vogelschießen (22.6.). Am 26.8. beging ich mein 40-jähriges Dienstjubiläum. Die beiden stud.päd. Brandt und Kirmse absolvierten ihr Praktikum.

Ostern 1962 verließen 8 Konfirmanden (2+6) und 3 (1+2) Mittelschüler die Schule. 12 Neulinge traten ein. Beim Schulbeginn sind in der 1. Klasse 43 (17+26) Schüler, in der 2. Klasse 39 (27+12). Ehler Holm wird als Elternbeiratsvorsitzender wiedergewählt (9.5.). Das Vogelschießen wird am 24./25. Mai im Jugendheim durchgeführt. Die Bundesjugendspiele am 25.6. Wegen fortlaufend schlechten Wetters wurde die vorgesehene Busfahrt abgeblasen. Ich trat das an den Schulflur angrenzende Zimmer meiner Wohnung als Lehrmittelraum an die Schule ab, nachdem es schon viele Jahre lang diesem Zwecke gedient hatte.

Ostern 1963 wurden 5 (4+1) Schüler konfirmiert, 4 (2+2) wechselten auf weiterführende Schulen, 6 Anfänger wurden aufgenommen. Die 1. Klasse begann mit 45 (14+21), die 2. Klasse mit 42 (25+17) Schülern. Das Vogelschießen fand am 21./22. Mai statt. Die Bundesjugendspiele wurdem am 1.7. durchgeführt. Meine Klasse furh am 4.9. nach Nordstrand, die 1. Klasse nach Neumünster.

5. 9. Schuljahr Jahrgang 1963 64 Lehrer RoskeOberstufe Jahrgang 1963/64 

Hintere Reihe von links:  Reiner Krey, Manfred Nagel, Gerhard Marquardt, Gerhard Gennrich, ??, Otto Schrum, Klaus Voss (Seegen), Klaus Evers

2. Reihe:  Ingo Solterbeck, Klaus Adolf Holm, Horst Kuchenbecker, Adeltraut Trede, Alwine Hartig (Klein), Lehrer Roske, Marga Kühl, ??, Karl Heinz Gundlach, Jens Solterbeck, Hinrich (Hinne) Schrum

3. Reihe:  Heike Butenschön, ??, Else Schröder (Pfennigkrug), Annegret Krey, Anke Solterbeck, Gunda Schnoor, Heike Holm, Christel Nagel, Elke Fischer, Getchen Marquardt, Annegret Martens

Vordere Reihe:  Rolf Kuchenbecker, Hans Evers, Wilhelm Voss, Otto Mehrens, Karl-Heinz Poschmann, Peter Krey, Werner Keller, Bernd Gundlach

Es fehlen:  Roswitha Zander, Ingrid Handschuh (wohnte im Haus Alte Dorfstr. 1 - heute Wittenberg), Claus Dieter Sievers, Annelene Voss (Schlüter) und Wilhelm Schröder

Am 13.3. 1964 wurden 9 Konfirmanden (6+3) und 2 Aufbauschüler (1+1) entlassen. Am 21.3. erhielt ich meine Pensionierungsurkunde. So schied ich nach fas 43 Jahren liebgewordener Lehrtätigkeit aus dem Schuldienst. Nach meiner Pensionierung wurde Lehrer Ehlers zum kommissarischen Schulleiter ernannt. Lehrer Klaus Zander wurde in die 2. Lehrerstelle berufen. Am 13.4.1964 wurden 10 (5+5) Kinder eingeschult. Das Vogelschießen fand am 29./30. Mai statt. Ehler Holm wurde am 3.6. von der Elternversammlung wieder zum Vorsitzenden des Elternbeirats gewählt. Am 9.6. unternahm Lehrer Ehlers mit seiner Klasse eine Schiffsfahrt durch die dänische Inselwelt. Die Bundesjugendspiele fanden am 23.6. in Beringstedt statt. Eine Schwimmanlage soll errichtet werden. Lehrer Zander fuhr mit seiner Klasse am 28.8. nach Nordstrand.

Am 16.3.1965 wurden 6 (4+2) Schüler entlassen. Ab 1.4. wurde Lehrer Ehlers in seine Heimat Salzdettfurth (Niedersachsen) versetzt. Die Lehrerin Frl. Lieselotte Sprengel wurde vertretungsweise mit der Schulleitung beauftragt. Am Beginn des Schuljahrs besuchen 26 Kinder die 1. Klasse und 32 Kinder die 2. Klasse. Das im Vorjahr begonnene Schwimmbad wurde am 18.7. eröffnet. Es wurde sofort fleißig besucht, auch von Schulen der Nachbardörfer. Am 23.8. fanden die Bundesjugendspiele wieder in Beringstedt statt. Frl. Sprengel fuhr am 13.9. mit ihrer Klasse in die Lüneburger Heide. Am 15.9. errang die Fußballmannschaft der Beringstedter Schule in Rendsburg die Kreismeisterschaft ihrer Klasse.

Zur Überleitung auf den Herbstbeginn des Schuljahrs wurden die Ostern 1966 beginnenden zwei Kurzschuljahre geschaffen: von Ostern 66 bis 30.11.66 und vom 1.12.66 bis 18.4.1967. Das Vogelschießen fand am 17./18. Mai 1966 statt. Frl. Sprengel unternahm mit ihrer Klasse vom 16. Bis 20.8. eine Fahrt ins Weserbergland, an der ich helfend teilnahm. Am 28.11. wurden 5 (3+2) Schüler entlassen. Frl. Sprengel kehrte am 30.11. nach Todenbüttel zurück. Das Schulamt setzte Lehrer Lippoldes als Schulleiter ein.

Sic tranzit gloria mundi!

Beringstedt, den 12. Oktober 1971

gezeichnet         Hans Roske        Hauptlehrer a.D.

handschriftliche Notiz von Herbert Jürß:                Mein Mieter 12 Jahre

Liebe Leser, diesen Text habe ich, Rita Bokelmann, am 12. und 13. Februar 2018 originalgetreu aus den handgeschriebenen Unterlagen von Herrn Roske abgeschrieben. Dabei habe ich den Originaltext so gelassen wie er ist. Auch bei größter Mühe kann ich nicht ausschließen, dass mir Tippfehler passieren. Ich bitte um Nachsicht. Es finden sich ja evtl. noch weitere Schulbilder, die später noch eingefügt werden können.

Nach Frau Sprengel folgten als Schulleiter, lt. Lehrerliste, noch Lehrer/in (?) Lippoldes, 1966 bis 1968, und Lehrer Otto Grams, 1968 bis 1971. (Zweitlehrer siehe Lehrerliste). 

1971 wurde die Schule Beringstedt aufgelöst und die Schulkinder gehen von diesem Zeitpunkt an nach Todenbüttel in die Dörfergemeinschaftsschule. Lehrer Otto Grams übernahm hier noch die Leitung der Schule bis zu seiner Pensionierung. In dem alten Schulgebäude Beringstedt wurde dann die Kinderstube untergebracht. Hierzu folgt ein eigener Bericht.

 

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