Geschichte

GrunderAm 23. März 1914 haben 36 Beringstedter Bürger den weitsichtigen Entschluß gefaßt, eine zentrale Wasserversorgung aufzubauen. Sie gründeten eine Genossenschaft und wählten einen Vorstand: Heinrich Wieben, Eggert Lucht, J. Harms; einen Aufsichtsrat: Ehler Holm, Hans Detlef Ruge, Heinrich Schrum; einen stellvertr. Aufsichtsrat: O. Rosenkranz, Hans Jakob Timm, Hans Wendell; ein Schiedsgericht: Ehler Voß, Hermann Voß und Hans Greve.

Noch im selben Jahr wurde mit dem Bau begonnen. Firma Sievers und Steffen bohrten den Brunnen. Das Rohrleitungsnetz wurde von den Beringstedter Schmiedemeistern Greve und Wensien, der Wasserturm vom Maurermeister Heinrich Evers errichtet.

Die Erstellungskosten beliefen sich auf gut 17.000,00 DM, die fast ausschließlich über Kredit finanziert werden mußten.

Windrad

1952
Wurde die Wasserturbine von Wind auf Elektroantrieb umgestellt. Ein Jahr später hat man das Windrad (ein Wahrzeichen Beringstedts) abgerissen.

1963
Eine Druckkesselanlage wurde errichtet.

1964
Erst 50 Jahre nach Gründung bekam man von der Bahn die Erlaubnis, die Trasse zu unterführen und auch den nördlichen Teil des Dorfes mit Wasser zu versorgen.

1975
Der Wasserturm wird abgerissen.

Ende der Siebziger Jahre stellte sich heraus, daß der Nitratgehalt zu hoch war. Vorstand und Aufsichtsrat planten mit einem Investitionsvolumen von 230.000,00 DM eine neue Pumpstation. Durch eine Umlage der 217 Mitglieder von je 900,00 DM im
Jahre 1986 konnte dies finanziert werden. Das Wasser wurde nicht mehr wie sonst aus 27 Metern, sondern jetzt aus 180 Metern Tiefe aus zwei Brunnen gefördert

 

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