Das Haus unseres ehemaligen Bürgermeisters und späteren Ehrenbürger       Herbert Jürß

 Haus Jürß April 2024 für website   Spar und Darlehenskasse Jürß für website

Zuvor, bis 1952 war das Grundstück unbebaut, wie hier auf dem alten Bild zu sehen ist: Es wurde jedoch weit früher aufgenommen.

Steinbergstraße ohne Haus Jürß 1941 für website

 

Hier befand sich die Spar- und Darlehenskasse mit Wohnung für den Sparkassen-Rendanten Herbert Jürß und seine Familie. Im Dachgeschoß zog das Amt Beringstedt mit Kasse, Wohnungs-, Fürsorge- und Ordnungsamt  ein. Zuvor befand sich die Amtsstube im Nebenhaus Thöm, Steinbergstraße 9.

1970  wird dann ein neues Gebäude für die Spar- und Darlehenskasse eingeweiht. (Siehe Saar 54)   Weiteres hierzu auch in der Rubrik: Gewerbe in Beringstedt

Das Haus in der Steinbergstraße 7 ging daraufhin in den Besitz von Herbert Jürß über.

    ein Zeitungsartikel in der LZ am 10.02.1987

   Herbert Jürß 1987 Februar für website

Das folgende Bild zeigt sein Haus, nachdem die Sparkasse (später Raiffeisenbank) zum Saar hin umgezogen ist:

Steinbergstr. Herbert Jürß

Herbert Jürß war von 1977 bis 1997 (20 Jahre lang) unser sehr geschätzter Bürgermeister. Dies zeigte sich danach im Gemeinderat, denn sie ernannten ihn zum Ehrenbürger von Beringstedt.

 

 

Im Alter beschäftigte sich Herbert Jürß u. A. damit alte Bilder und Berichte von Beringstedt zu sammeln. Sein Ziel war es eine Chronik von Beringstedt zu erstellen. Hierfür besuchte er einige Male das Landesarchiv in Schleswig, wo er auch fündig wurde und einige alte Dokumente von Beringstedt (damals noch Bernstede) zu Tage brachte und in seine Sammlung stellte. Er verfaßte auch einige Berichte über Beringstedt und mit Hilfe seines Enkels wurden diese auf der ersten homepage von Beringstedt für die Allgemeinheit zur Einsicht zur Verfügung gestellt.

 

Nach dem Tod von Herbert Jürß, 2 Tage vor seinem 90. Geburtstag, wird das Haus von den Erben (2 Töchter) an die neuen Besitzer verkauft.

 

Die neuen Besitzer sanieren das komplette Haus.

Es werden neue Fenster und eine neue Haustür eingebaut und auch innen wird alles erneuert. Anschließend lassen sie 2020 das Dach neu eindecken. Dabei kommen zwischen den Sparren und Kanthölzern die alten Unterlagen der

Baugenehmigung von der Beringstedter Meierei-Genossenschaft aus dem Jahr 1887 zutage.

Wie bereits erwähnt, war im Dachgeschoß des Hauses einst das Amt Beringstedt untergebracht und hatte hier seine Räume. Wie die alten Unterlagen jedoch zwischen die Dachhölzer gerieten ist nicht bekannt. Vor 1952 war das Amt im Haus des Amtvorstehers Thöm, Steinbergstr. 9.

 

Als die Amtsverwaltung dann von Beringstedt in das Amt-Hohenwestedt-Land (Am Bahnhof Hwst) verlagert wurde, baute man im DG eine Wohnung aus, die dann stets vermietet wurde:

z.B. an den ehemaligen Dorflehrer Herrn Roske und an Frau Helmi Schößler …uvm.

 

2023      steht das Haus erneut zum Verkauf. Die Besitzer sind aus Beringstedt fortgezogen.

 

Anfang 2025 ziehen neue Besitzer in das Haus ein.

 

 

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