Ellerrehm

Sängerfest im Ellerrehm 1953

Pfingsten 1953 Saengerfest im Ellerrehm

1953 wurde das Sängerfest des Gemischten Chores Beringstedt an Pfingsten im Ellerrehm gefeiert.

Links (in weißer Jacke) steht Hannes Jahn, der Vater von Erika Wirsching. Er war Kellner in der Gaststätte Ott (heute lebt dort Fam. Quednau). Daneben steht Waltraut Holm, die damals noch Böttcher hieß und unverheiratet war. Sie arbeitete ebenfalls in der Gaststätte Ott als Bedienung und war auf diesem Fest für´s Kaffee kochen zuständig.

Friedenstraße

Zwei Mädels auf dem Fahrrad.

Zwei Maedels mit dem Rad

In der heutigen Friedenstraße. Vor der Straßen-Namen-Benennung um 1970 herum wurde er auch mundartlich `Eekenwech´ (Eichenweg) genannt. Im Hindergrund zu sehen der Gasthof Schümann (Först, dann Schrum, dann Lenschow). Auf der rechten Seite der reetgedeckte Schuppen vom Hof Seemann (früher Schrum / Wohlers). Er wurde später abgerissen. Auf der linken Seite das Grundstück Ruge. Das Eckhaus mit Laden wurde erst später gebaut.

 

 

 

Modisch Schick und selbstbewußt…

Zwei Maedels auf dem Rad

Leider kann sich heute niemand mehr daran erinnern, wer die Beiden sind. Sie stammen aber eindeutig aus Beringstedt. Die Fotos sind vor 1920 entstanden, denn die Flurkarte zeigt zu dieser Zeit noch kein Wohnhaus auf dem Dreieck Seegen – Friedenstr. - Eichenweg.

Die Bilder wurden zur Verfügung gestellt von H. P. Breiholz

Bahnhof Beringstedt

Der Bahnhof von Beringstedt und seine Geschichte

Bahnhof 1982

Aus den Aufzeichnungen von Otto Bolln (1900 – 1994), Bahnamtman bei der Bundesbahnanstalt in Hamburg, den Unterlagen und Bildsammlungen im Archiv der Gemeinde Beringstedt und der Zusammenfassung unseres Ehrenbürgers Herbert Jürß  (1927 - 2017):

 

W E S T B A H N  mit Bahnstation Beringstedt

Die erste Eisenbahnverbindung in Schleswig-Holstein war die 1842 eröffnete Strecke von Altona nach Kiel. Diese trug den stolzen Namen „König Christian VIII Ostseebahn“. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts gab es auch schon die Eisenbahnverbindung von Neumünster nach Rendsburg und weiter nach Norden. Im Westen des Landes war die sogenannte „Marschbahn“  von Elmshorn über Glückstadt nach Itzehoe schon in Betrieb und die Weiterführung nach Heide im Bau.

Querverbindungen fehlten in Holstein aber noch zunächst gänzlich.

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Schulberg 3

Unsere Schule (Baujahr 1902)

Schule 01      

Schulberg 3

Das Gebäude wurde vom Bauunternehmer Evers errichtet. (Steinbergstr. 13, John, Grewe)

Im Heimatbuch wird berichtet das im Jahr 1920 in der neuen zweiklassigen Schule 92 Kinder unterrichtet wurden.

Die erste Beschulung in Beringstedt fand bereits seit 1695 statt. Da die Kinder im Sommer auf den Feldern helfen mussten, fand der Unterricht nur in den Wintermonaten statt.

Bevor das Gebäude auf dem Schulberg errichtet wurde gingen die Kinder in der Alten Dorfstraße 5 zur Schule. (das weiße Haus hinter dem Hof Kühl, wenn man von der Friedenstrasse kommt)

Neben dem Schulunterricht betrieben die Lehrer auch Landwirtschaft. Die Kühe standen an ihren hölzernen Krippen in der Diele des Schulhauses.

Schule 02 Schule 03 Schule 04

Schule bis 1972, danach Dörfergemeinschaftsschule Todenbüttel

Lehrer waren:   Hauptlehrer Thomsen (1881), Max Göttsche, Wächtler, Roske, Ehlers.

(Genaue Liste folgt noch) … und weitere Fakten

Birkenweg 6

Birkenweg 6 damals Moeller und Frau Buessen

Auf dem Bild ist das Haus in der Zeit um 1930 zu sehen. Es wurde gebaut im Jahr 1887 vom Maurer Kroll aus Todenbüttel. Um 1900 ging es in den Besitz von Gustav Möller über, verheiratet mit Anna, geb. Wohlers. (Ihre Eltern wohnten seinerzeit auf dem heutigen Hof Seemann, Steinbergstraße Ecke Friedenstraße). Gustav Möller hatte einen Schrothandel (Futterhandel) und belieferte die Bauern, wie damals üblich mit Pferd und Wagen. 1911  wurde der Anbau erstellt. In den 1920er Jahren war dort ein KONSUM-Lebensmittelladen. 1934 ging der Besitz über an die Tochter Christine Möller (*1900, siehe Foto). Sie heiratete Peter Büßen. Neben einem Lebensmittelladen hatten sie 4 Kühe und eine Ferkelzucht.

Peter Buesser vor der Meierei BeringstedtPeter Büßen fuhr mit dem „Milchwagen“ (ebenfalls vom Pferd gezogen, siehe Bild unten) durchs Dorf und verkaufte neben frischer Milch, die er morgens bei der Meierei abholte auch Lebensmittel und Brot. Seine Touren führten ihn bis nach Ostermühlen und dem westlichen Teil von Todenbüttel (Nähe Alte Ziegelei).

1967zogen Annelene (geb. Büßen) und Wulf Illing mit ihren Kindern ein, nachdem sie zuvor in Haale gewohnt hatten. Die Eltern von Annelene (*1937) wohnten ebenfalls weiterhin mit im Haus. Der Vater arbeitete die letzten 5 Jahre, bis zu seiner Rente, beim „Butterwerk“ Hohenwestedt (NORDMILCH). Im Jahr 1986 verstarb er. Christine Büßen (+1991) war bis ins hohe Alter geistig immer fit.

Milchwagenfahrer: Peter Büßen und  Meierist: Karl-Heinz Bern

Texte zur Meierei folgen später unter eigener Rubrik.

 

Alte Dorfstraße 20

 Dorfstrasse 20 (heute) 

Dorfstrasse 20

Notizen von Gudrun Norden (Seefeld) zum Elternhaus Alte Dorfstraße 20 ihrer Mutter:

Meine Mutter, Anne Schubert, geb. Hartig (*1923), wohnte bis zum Jahr 2014 in ihrem Elternhaus, der kleinen Reetdachkate in der Alten Dorfstr. 20 in Beringstedt. Sie erinnert sich, dass ihr Vater Hinrich Hartig (*1895) in den 1930er Jahren in Beringstedt in den Wintermonaten als „Nachtwächter von Beringstedt“ fungierte.

Hinrich HartigHinrich Hartig drehte jede Nacht 3 Runden im Dorf, beginnend so gegen 22:00 Uhr bis morgens zur Melkzeit der Bauern. Dabei trug er ein Horn umgebunden, in das er während der 1. Runde einmal blies, während der 2. Runde zweimal und während der 3. Runde dreimal. Man sagt, so haben die Bewohner, wenn sie es hörten, immer gewusst wie spät es in etwa war und sich auch sicher gefühlt. Während seiner Rundgänge trug mein Opa einen langen Mantel und dicke Stiefel, jedoch hatten diese noch kein Pelzfutter. Zum Schutz vor der Kälte wurden dicke Sohlen aus Zeitungspapier in die Stiefel gelegt. In sehr kalten Nächten wärmte er sich mit heißen Getränken zwischendurch auf. Von den Bauern erhielt er ab und zu den Auftrag, mal in den Kuhstall zu sehen, wenn eine Kuh kalben sollte. Gegen Morgen kehrte er dann nach Hause zurück.

Hinrich Hartig war auch Schlachter und wurde von den Beringstedtern gerufen, wenn bei ihnen, wie es damals üblich war, eine Hausschlachtung anstand. Seine Rundgänge als Nachtwächter machte er nur in den Wintermonaten. 

 

 

Am Wischhof 11

Kinderbetreuung 1930/40

 Am Wischhof heute Regina und Henning Blohm

Der Kindergarten befand sich im Haus Am Wischhof 11 im hinteren Teil links.

Kindergarten Anfang 1940 Wischhof

Kindergarten (um/Anfang 1940) mit Schwester Krimhilde

Das blonde Mädchen unten links (Bild 1) ist Annelene Büßen (heute Illing). Sie war ca. 5 Jahre alt.

Kindergarten Anfang 1940Auf dem 2. Bild sitzt sie unten (3. v.r.) neben ihrer besten Freundin Irene Knuth. Sie kann sich noch daran erinnern, dass man am hinteren Eingang erst durch einen Vorraum ging. Dort standen kleine Schüsseln in denen sie ihre Hände erst waschen mussten bevor sie drinnen weiterspielen durften.

An der linken Hand von Schwester Krimhild der kleine Wilhelm Lamprecht.

Unter Anderen waren dort auch: Annemarie Rubien, Max Walter Voß sowie seine Schwestern Anita und Gertrud.