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Am Ende vom Birkenweg gab es im 19. Jahrhundert eine Dampfsägerei.

Dampfsägerei Birkenweg

Hiervon gibt es nur noch dieses Foto auf einer alten Postkarte und hier auch nur in einer kleinen Abbildung (siehe: Bilder aus alten Zeiten).

Anfang des 20. Jahrhunderts war die Sägerei wohl noch in Betrieb. Die Mutter von Annelene Illing, Christine Büßen *1900, konnte sich daran erinnern, dass es in ihrer Kindheit hier einen großen Schornstein gab. Im Heimatbuch des Kreises Rendsburg, von 1922, wird auf Seite 652 ebenfalls die Existenz der Dampfsägerei genannt. Wer hier seinerzeit diese Sägerei betrieben hat, ist heute (2019) unbekannt. Auch ab wann und wie lange die Sägerei betrieben wurde. Wahrscheinlich ist, dass dies im Zusammenhang mit der Bahnlinie stand (Fertigstellung im Jahr 1877), weil die Verladestelle vom Bahnhof anfangs auf der Nordseite lag und es hier somit die naheliegende Möglichkeit gab, das Holz per Bahn zu transportieren. Evtl. gab es diese Sägerei auch schon früher, aber das bleibt Spekulation.

Bekannt ist, dass hier später ein Doktor Struck gewohnt hat.

Hof Jakob Holm

Ein Bild aus späterer Zeit (ca. 1950, vom Bahnhof aus fotografiert) zeigt keinen Schornstein mehr. Anstelle des Sägewerks steht dort jetzt ein Haus, in dem heute Familie Buchholz-Fuchs wohnt. Links daneben der einstige Hof von Hans-Jacob und Käthe Holm.

Das obige Bild wurde von Anke Biguss, Hohenwestedt, zur Verfügung gestellt. Es ist jedoch nur ein kleiner Ausschnitt eines eigentlich größeren Fotos aus dem Familienarchiv. Die Großeltern (Stolley) von Anke B., geb. Meyer, wohnten einst im Bahnhofsgebäude.

Der letzte Besitzer vor Buchholz-Fuchs (ab 1983) war Fritz Harms und Frau Else. Er war Schlachter, genauso sein Sohn Waldemar, der dann Besitzer einer Schlachterei in Meldorf wurde.

Rolf Kühl erzählte, dass es im Pfennigkrug auch eine Sägerei gegeben hat. Sie war auf der heutigen Weide vor dem Haus, das hinter der Schlachterei und dem Waldstück auf der linker Seite steht. Hierzu hat Herr Marxen folgendes ergänzt: Besitzer war Willi Voß. Er wohnte fast gegenüber im letzten Todenbütteler Haus (heute Hundezucht `Lübsche Trade´). Ihm gehörte auch eine Waldparzelle am Ziegeleiweg, rechts (2,06 ha)