Drucken

Die alte Sporthalle

 Alte Sporthalle

Lt. Zeitungsbericht um 1960

Im Jahr 1950 wurde eine ca. 1 ha große Koppel gepachtet, planiert und mit einer Reihe von Plätzen versehen. Die Fußballer erhielten ein Feld, zwei ideale Faustballfelder wurden geschaffen und gleichfalls wurde ein Übungsplatz für die reitsportbegeisterte Bevölkerung des Dorfes angelegt. Die Krönung dieser ohnehin schon vorbildlichen Sportanlage wurde nun im letzten Jahr geschaffen. Die für sportliche Dinge sehr aufgeschlossene Gemeindevertretung, Bürgermeister Greve an der Spitze, faßte den Beschluß, eine große Baracke 22 x 12 Meter zu kaufen, um in ihr eine Turnhalle und eine Unterkunft für die Sportler zu schaffen. Dank einer Unterstützung durch den Sportförderungs-Ausschuß konnte der Plan verwirklicht werden. Sie hat ein festes Fundament und neben der 13 x 10 m großen Turnhalle befindet sich ein Aufenthaltsraum für die Jugendgruppe, ein Umkleideraum und ein Waschraum mit Duschen. Auch die Tischtennis-Abteilung des TSV-Beringstedt hat in der neuen Turnhalle an 6 Platten die Möglichkeit sich eifrig zu betätigen. Beringstedt hat durch die Anschaffung und das Aufstellung dieser Turn-Baracke und durch die Anlage eines Sportplatzes, die sich beide in nächster Nähe der Schule befinden, ein sehr gutes Vorbild für unsere Landvereine gegeben. Vielleicht macht dieser Baracken-Ersatz jetzt für die an vielen Orten so dringend benötigten Turnhallen in weiteren Orten Schule.

Auf der Gemeindevertretersitzung im Februar 1970 verkündet Bürgermeister Hans Wendell, dass ein Ausbau des `Jugendraums´ (an die alte Sporthalle) geplant ist. Baumeister Schütt hat hierfür hierfür bereits einen Planentwurf vorgelegt. So ist vorgesehen das an die alte Halle Umkleideräume, Toiletten für Herren und Damen, sowie ein Duschraum angebaut werden, desweiteren erhält sie eine Küche und Lagerraum für die Turngeräte und Tennisplatten. Somit könnten in Zukunft auch größere Veranstaltungen hier stattfinden. Dies wurde dann später auch notwendig, da die beiden Gastwirtschaften im Dorf nach und nach ihren Betrieb einstellten. Die Gemeinde hatte somit hier eine Möglichkeit geschaffen für dörfliche Feiern wie Fasching, Vogelschießen, Gemeinde-Weihnachtsfeiern oder Feste der Feuerwehr, des Sportvereins, der Gilde, dem Angelverein etc.

Da die alte Holzkonstruktion alt und nicht mehr zeitgemäß war, befasste sich der Gemeinderat ab 1988 mit der Planung für den Neubau eines Gemeinschaftshauses. Einige Jahre vergingen bis mit Fördermitteln der Europäischen Gemeinschaft, des Landes und einem Kreiszuschuss im Rahmen der Dorfentwicklung die neue Mehrzweckhalle gebaut werden konnte. Von den Kosten von 535 000 Mark mußte die Gemeinde 180 000 Mark tragen. 1996 wird der alte Hallenteil (aus Holz) abgerissen, im August feierte man Richtfest und im November 1996 konnte die neue Halle eingeweiht werden.

(Bild von der neuen Mehrzweckhalle einfügen, wenn gefunden...)

Im Winter 2005/06 machten 30 Jugendliche die Gemeindevertretung auf ihre Raumnot aufmerksam und forderten mit Nachdruck (es waren immerhin 30 Jugendliche) einen Aufenthaltsraum für sich. Achim Schnoor vom Kreisjugendring wurde mit dem Streetwork-Projekt beauftrag um die Bedürfnisse der Jugend zu erkunden. Zunächst wurde darüber diskutiert Container für die Jugend aufzustellen. Dann sollte der Dachboden über der Feuerwehr ausgebaut werden, dies mußte aber aus statischen Gründen verworfen werden. Im Sommer 2007 faßte man dann den Entschluß einen Anbau an die Sporthalle zu errichten. Dies brachte den Vorteil, dass auch ein Raum für´s Gemeinde-Archiv und ein weiterer Lagerraum für die Sport-Utensilien geschaffen werden konnte.

Jugendraum

Im Juli 2008 feierte man die Fertigstellung und die Jugendlichen bekamen einen schönen Raum übergeben mit Küche, Sitzecke, Fernseher und Fußballtisch. Seitdem finden jeden Montag ab 17:00 Uhr hier Treffen statt, die unter Aufsicht mit verschiedenen Unternehmungen für die Jugendlichen ausgefüllt werden. Mal werden Nudeln gekocht oder es wird gebacken, es wird gequatscht, Musik gehört, Filme angesehen oder es werden sonstigen Unternehmungen gemacht. Inzwischen hat man das Angebot aufgeteilt einmal für die Jüngeren und anschließend für die Älteren.